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| 2001 - Tim Aline Rebeaud |
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Ihre ewige Reise führte die am 11. April 1972 geborene Malerin und Weltreisende schließlich nach Vietnam. Ohne Getöse oder besondere Medienaufmerksamkeit tut sie, was für sie auf der Hand liegt: Die Lebensbedingungen der vergessenen Weisen und Behinderten zu verbessern, die Opfer der chemischen Kriegsführung in Vietnam wurden.
Tim Aline Rebeaud ist Schweizerin. Vor beinahe zehn Jahren gründete sie Maison Chance in Hô Chi Minh Stadt, wo heute etwa sechzig Kinder leben. Dieses Zentrum, dem seine Bewohner den angemessenen Namen gaben, ist weder Heim noch Krankenhaus, sondern eine schlichte Wohnstatt mit der nötigen Ausstattung für - in erster Linie - medizinische Betreuung, aber auch Ausbildung für die Bürger, die, obwohl behindert, arbeitsfähig sind und sein müssen angesichts des Fehlens sozialer Sicherungssysteme.
Ihr Engagement erfolgt außerhalb des Rahmens irgendeiner Religionsgemeinschaft; es besteht lediglich eine Partnerschaft mit einem vietnamesischen Geistlichen, die zur Erlangung der offiziellen Genehmigung und Anerkennung durch die vietnamesische Regierung notwendig war.
Könnte der Philantrop Henry Dunant sie treffen, würde er in ihr unmittelbar die Menschenfreundin erkennen, aktiv in einem Land, das bis heute an den Folgen vieler Kriegsjahre leidet.
Aus diesem Grund wurde ihr am 27. April 2002 in Hô Chi Minh Stadt der Prix Henry Dunant verliehen, im Beisein ihrer "Familie" und von Vertretern der Stiftung sowie der schweizer und vietnamesischen Behörden.
Mit dem Preisgeld konnte "Maison Chance" ein erstes Gruppentransportfahrzeug kaufen.
Website: www.maison-chance.org
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